Finanzierung öffentlich-rechtlicher Vorsorgeeinrichtungen

Die Wegleitung ist eine Entscheidungshilfe für Führungsorgane öffentlich-rechtlicher Vorsorgeeinrichtungen. Weil das Dokument ziemlich umfangreich ist, fasst ein Management Summary alles Wichtige zusammen.

Der Gesetzgeber sieht vor, dass öffentlich-rechtliche Vorsorgeeinrichtungen

  • in 40 Jahren einen Deckungsgrad von mindestens 80% aufweisen müssen und
  • bis am 1. Januar 2014 rechtlich autonom sein müssen.

Die Wegleitung befasst sich vor allem mit dem ersten Punkt. Die Autonomie ist ein Thema für sich und lässt sich wegen der vielen unterschiedlichen historischen Ansätze kaum einheitlich darstellen. Trotzdem empfiehlt der ASIP den betroffenen Pensionskassen, das Projekt sofort an die Hand zu nehmen, weil der Zeitdruck wegen der umfangreichen rechtlichen Anpassungen und der langen politischen Entscheidungswege recht hoch ist.

In Sachen Ausfinanzierung müssen sich alle Verantwortlichen gleich zu Beginn der Projektarbeiten fragen, ob sie mit dem Teilkapitalisierungsverfahren weitermachen oder ob sie zum Vollkapitalisierungsverfahren wechseln wollen. Das ist keine technische, sondern eine politische Frage, welche der öffentlich-rechtliche Arbeitgeber beantworten muss.

Downloads

> Wegleitung als pdf