Berufliche Vorsorge: Seit Jahrzehnten etabliert

Die berufliche Vorsorge ist keine moderne Erfindung, sie ist in der einen oder anderen Form schon seit Jahrzehnten bekannt. Die berufliche Vorsorge sorgt für Fälle von Tod, Alter und Invalidität vor. Früher war die berufliche Vorsorge in erster Linie eine Sache des Arbeitgebers. War dieser sozial eingestellt, setzte er eine Form der beruflichen Vorsorge für seine Mitarbeiter um.

Die Schweiz hat sich für das sogenannte Drei-Säulen-System entschieden und dieses im Jahr 1972 in der Bundesverfassung verankert. Die 2. Säule befasst sich mit der beruflichen Vorsorge und ist seit 1985 obligatorisch.

Diese berufliche Vorsorge gibt Arbeitnehmenden die Sicherheit, dass für sie und ihre Angehörigen angemessen vorgesorgt wird. Die berufliche Vorsorge der 2. Säule können Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer nutzen, die bereits in der 1. Säule versichert sind und einen bestimmten Mindestbetrag im Jahr verdienen.

Die berufliche Vorsorge ist obligatorisch und das Versicherungsverhältnis beginnt mit dem Antritt des Arbeitsverhältnisses. Frühestens ist ein Eintritt mit Vollenden des 17. Altersjahres möglich. Zunächst decken die Beiträge zur beruflichen Vorsorge nur die Risiken Invalidität und Tod ab. Erst nach Vollendung des 24. Lebensjahres werden die Beiträge auch zur Ansparung der Altersrente genutzt.

2. Säule: Berufliche Vorsorge in der Schweiz

Die 2. Säule ist Teil des Drei-Säulen-Systems in der Schweiz. Bei der 2. Säule handelt es sich um die obligatorische berufliche Vorsorge des Schweizerischen Sozialsystems. Sie basiert auf dem BVG (Berufliches Vorsorge Gesetz), das in der Schweiz seit dem Jahr 1985 gilt. Die berufliche Vorsorge hat jedoch eine wesentlich längere Geschichte, die bis ins 19. Jh. zurückreicht. Zur 2. Säule gehören Leistungen der obligatorischen beruflichen Vorsorge (BVG) und Leistungen aus der überobligatorischen, reglementarisch geregelten beruflichen Vorsorge. Rund 80 % der Versicherten sind in umhüllenden Pensionskassen versichert (reglementarische Leistungen).

Die berufliche Vorsorge in der Schweiz leistet einen zentralen Beitrag zur Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge. Sie funktioniert und erbringt ihre Leistungen gegenüber den Versicherten. Damit die Erfolgsgeschichte der beruflichen Vorsorge fortgesetzt werden kann, sind die gesetzlichen und politischen Rahmenbedingungen für den Umgang mit dem kollektiv gebildeten Vorsorgevermögen und das Verhalten der involvierten Personen entscheidend. Es ist alles daran zu setzen, dass die autonomen Vorsorgeeinrichtungen weiterhin eigenverantwortlich ihre Aufgaben zum Wohle der Versicherten wahrnehmen können.

Der Schweizerische Pensionskassenverband (ASIP ) setzt sich für die 2. Säule und das Drei-Säulen-System in der Schweiz ein, indem er es sich zur Aufgabe gemacht hat, das Bewusstsein für die wichtige Rolle der Pensionskassen in der Schweiz zu fördern.

2. Säule: Berufliche Vorsorge ist zentraler Teil des Drei-Säulen-Systems

Die erste Säule wird gebildet aus der Alters- und Hinterlassenenversicherung, der Invalidenversicherung, den Ergänzungsleistungen (diese sind nicht umlagefinanziert) und den Leistungen gemäss Erwerbsersatzordnung. Die 2. Säule umfasst dagegen kapitalgedeckte Versicherungen, die der berufstätigen Bevölkerung ermöglichen sollen, im Kollektiv für sich selbst sparen zu können.

Zur 2. Säule gehören Leistungen der obligatorischen beruflichen Vorsorge (Pensionskassen) und Leistungen aus der überobligatorischen Vorsorge. Rund 80 % der Versicherten sind in umhüllenden Pensionskassen versichert (reglementarische Leistungen).

Die 3. Säule umfasst freiwillige, individuelle Vorsorgemassnahmen, die steuerlich begünstigt und als Ergänzung zur 1. und 2. Säule abgeschlossen werden.

2. Säule: Mehr Informationen zur beruflichen Vorsorge

Der Schweizerische Pensionskassenverband informiert seine Mitglieder und Nichtmitglieder regelmässig auf der Webseite über Neuerungen der beruflichen Vorsorge in der Schweiz. Interessantes zu Themen der beruflichen Vorsorge und der Rentenreform 2020 erfahren Sie auf der Webseite des ASIP im Newsbereich ( http://www.asip.ch/aktuell/news; www.mit-uns-fuer-uns.ch; www.dringendereform.ch).




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