Fachmitteilung Nr. 94 - Retrozessionen - Mustervorlage

15.10.2013

Von den Pensionskassen-Verantwortlichen wird verlangt, dass sie sich im Rahmen ihrer treuhänderischen Sorgfaltspflicht aktiv mit dem Thema Retrozessionen befassen. Grossmehrheitlich nahmen/nehmen die Verantwortlichen diese Aufgabe wahr, stossen aber teilweise auf Widerstand bei den involvierten Finanzinstituten. Diese sind daher aufgefordert, den Führungsorganen die notwendige Transparenz zu gewähren und ihre auftragsrechtlichen Pflichten im Zusammenhang mit Retrozessionen im weitesten Sinne zu erfüllen. Banken und Finanzdienstleister schaffen damit die Grundlagen, dass die Pensionskassen ihre Rechte im Interesse ihrer  Versicherten wahrnehmen können. Trotz aller Unsicherheiten und offener Fragen hoffen wir auf zielführende Lösungen, die uns weitergehende gesetzliche Vorgaben ersparen.

Der ASIP hat bereits in früheren Jahren auf diese Thematik hingewiesen (vgl. Fachmitteilungen Nr. 74 vom 12.8.2008, Nr. 88 vom 23.11.2011 und Nr. 92 vom 19.11.2012 im Anhang). Nachfolgend rufen wir die aus unserer Sicht zentralen Überlegungen nochmals in Erinnerung. Zudem haben wir als Hilfestellung einen umfassenden Musterbrief (modulartig) entworfen, der aufzeigt, wie die Argumente einzelner Finanzinstitute und Vermögensverwalter zu entkräften sind.


(vgl. Rubrik Wissen - Fachmitteilungen).


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