Zu den Konsequenzen der abgelehnten AHV-Revision

30.06.2004

Hanspeter Konrad, Geschäftsführer des ASIP, zu den Konsequenzen der abgelehnten AHV-Revision auf die BV bezüglich Rentenalter, Schweizer Personalvorsorge, 6/2004.

"Aufgrund der abgelehnten 11. AHV-Revision treten unter anderem weder die revidierten Art. 13 BVG (Rentenalter) noch Art. 13 a BVG (flexibles Rentenalter) in Kraft. Der ASIP hat das BSV diesbezüglich mehrfach darauf hingewiesen, dass die sich aus einer allfälligen Ablehnung der 11. AHV-Revision für die berufliche Vorsorge ergebenden Konsequenzen zu klären seien. Wir haben im Rahmen der Vernehmlassung zum 2. Paket der BVV 2 - nach der Ablehnung der Vorlage - nochmals betont, dass die Fragen des Rentenalters der Frauen und der Höhe des Umwandlungssatzes unbedingt geklärt werden müssen. Dieser Entscheid ist für eine konsistente Anpassung der Reglemente notwendig. Aus Sicht des ASIP ist das Rentenalter der Frauen im BVG auf 64 Jahre zu erhöhen.

Dies könnte am besten über eine Anpassung des heutigen Art. 13 BVG erfolgen. Gleichzeitig müsste der Umwandlungssatz für das tiefere ordentliche Rentenalter der Frauen angepasst werden. Sollte keine Klarstellung im Sinne einer Anpassung von Art. 13 BVG erfolgen, wird die Information an die Versicherten schwierig, so zum Beispiel bei der Berechnung der Invalidenrente einer Frau ab dem 1. Jan. 2005."

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