ASIP / Watson Wyatt Performance-Vergleich

09.09.2002

Keine Flucht aus den Aktien. Erneut rückläufige Rendite bei den Pensionskassen im 1. Semester 2002.

Die anhaltende Börsenbaisse hat bei den privat- und öffentlich-rechtlichen Pensionskassen im ersten Halbjahr 2002 zu einer Median-Rendite des Wertschriftenvermögens von minus 5% geführt. Die aus Bewertungsgründen im Vergleich nicht berücksichtigten direkten Immobilienanlagen dürften Schätzungen zufolge eine leicht höhere effektive Gesamtrendite der Pensionskassen bewirken. Dies ist das Resultat einer Datenanalyse von 65 Pensionskassen und 550 Vermögensverwaltungsmandaten mit einem Totalvermögen von 75 Milliarden CHF durch die Beratungsfirma Watson Wyatt.
Festhalten an der langfristigen Anlagestrategie: Unter Berücksichtigung der Marktlage ist die Entwicklung der Asset Allokation im 1. Halbjahr 2002 bemerkenswert. Die Pensionskassen haben nämlich in den letzten sechs Monaten an ihrer langfristigen Anlagestrategie weitgehend festgehalten. Trotz der anhaltenden Börsenbaisse wurden Aktien dazugekauft. Dennoch hat sich der Aktienanteil in Prozent des Gesamtvermögens wertbedingt leicht reduziert. Die besten Kassen erzielten mit Aktien Schweiz –4.8%, was über dem SPI-Index lag. Der Medianwert betrug dagegen nur –6.4%. Positive Renditen wurden im 1. Halbjahr 2002 mit Obligationen Schweiz erzielt (Pictet Gesamtindex +3.4%). Die Medianrendite in dieser Anlagekategorie betrug +3.3%. Die besten Kassen konnten mit +3.7% den Benchmark um +0.3% übertreffen. Der Performancevergleich wird seit Anfang 2000 im Auftrag des Schweizerischen Pensionskassenverbands ASIP durch die Beratungsfirma Watson Wyatt AG durchgeführt. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an: Watson Wyatt AG, Frau D. Stuker, Zollikerstrasse 225, 8034 Zürich, Tel 01 421 25 11.


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