Medienmitteilung vom 4. Januar 2012: ASIP zum Bericht des Bundesrates über die Zukunft der 2. Säule

04.01.2012

Für Diskussion über Zukunft der 2. Säule braucht es klarere Prioritäten!

Der ASIP erachtet es als notwendig, dass eine Diskussion über die Zukunft der 2. Säule geführt wird. Der vorliegende Bericht des Bundesrates liefert dazu eine erste Grundlage. Nach Auffassung des ASIP sei dieser jedoch eine zu breite Auslegeordnung ohne Prioritäten und Zielvorgaben. Es brauche nun eine politische Agenda der dringlich zu behandelnden Themen, sowie eine ausführliche Diskussion über die Zukunft der 2. Säule mit allen Anspruchsgruppen. Schwachstellen müssten identifiziert und ausgemerzt werden, während die Vorteile der 2. Säule, das kollektive Sparen zu stärken seien. Im Vordergrund stünden die prägenden Eckwerte Umwandlungssatz, Rentenalter und Mindestzins, wobei die Diskussion sich an realistischen Lagebeurteilungen orientieren müsse, nicht an politischem oder individuellem Wunschdenken. Um die administrativen Kosten weiter senken zu können, ist der Einsatz gegen einen weiteren Regulierungsschub für den ASIP zentral. Die sozialpartnerschaftlich aufgebaute berufliche Vorsorge stelle nach wie vor ein funktionsfähiges System dar.

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